Der Open Finance-Vorstoß der EU mit der Financial Data Access (FiDA)-Verordnung steht für eine neue Ära des Datenteilens: Finanzinstitute werden verpflichtet, Kundendaten auf Anfrage standardisiert an Drittanbieter weiterzugeben, um Kunden mehr Kontrolle über ihre Daten und besseren Zugang zu innovativen Finanzprodukten zu ermöglichen.
Während die finale Ausgestaltung der FiDA-Regulatorik noch stockt und Unternehmen auf klare Vorgaben warten, erfordern diese absehbaren regulatorischen Veränderungen bereits heute grundlegend neue Ansätze im Datenmanagement. FiDA ist nur die Spitze des Eisbergs und fügt sich in ein größeres Transformationsszenario ein: Künstliche Intelligenz automatisiert Prozesse, veränderte Kundenerwartungen fordern plattformintegrierte Lösungen und Internet of Things (IoT) revolutioniert Risikomodelle durch Echtzeitdaten.
Die vier genannten Trends verstärken sich gegenseitig und schaffen einen "perfekten Sturm" der Veränderung. FiDA forciert die Öffnung von Datensilos, KI benötigt qualitativ hochwertige Datengrundlagen, veränderte Kundenerwartungen verlangen nach datengetriebenen Services, und IoT generiert völlig neue Datenquellen.
Der gemeinsame Nenner aller Trends: Sie erfordern eine durchdachte, zukunftsfähige Datenstrategie als Fundament. Genau diesen Impuls hat Intero Consulting auch im Rahmen der Fachkonferenz der Versicherungsforen Leipzig zum Thema Open Finance geteilt.
Eine aktuelle Studie bestätigt diesen Handlungsbedarf.