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Professional Services

Unter dem Begriff Professional Services verstehen wir eine Sammlung wissensintensiver Dienstleistungen, die ein Unternehmen in der Regel nach Time & Material, also nach Zeitaufwand und damit Tages- bzw. Stundensätzen, einkauft. Diese verschiedenen Services unterliegen oft ihren ganz eigenen Regeln und Marktgegebenheiten und sollten deshalb auch individuell betrachtet werden. Drei der wichtigsten und oft auch teuersten Kategorien möchten wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Strategie-Beratung

Selten war der Druck auf das Management so hoch wie heute. Da ist Rat teuer – und dabei oft nicht einmal gut. Wir helfen Ihnen, an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Die Kosten für Beratungsleistungen stellen einen „hochpolitischen“ Kostenblock dar, der oft einen hohen Anteil am Gesamtkostenvolumen ausmacht. Da Beratungsleistungen im Nachhinein nicht selten als teurer Misserfolg bewertet werden und die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden konnten, sind sie zudem oft Gegenstand kontroverser Diskussionen. Verantwortlich für diesen unbefriedigenden Zustand sind aus unserer Erfahrung verschiedene Faktoren.

Problemstellung

  • Der Wertbeitrag und ROI vieler Beratungsprojekte ist sowohl ex ante bei der Projektplanung als auch ex post nach der Projektdurchführung unklar bzw. nicht messbar. Der gewünschte Wissenstransfer von den Beratern zu den internen Mitarbeitern wird oft unzureichend betrieben oder ist überhaupt nicht existent.
     
  • Die Komplexität eines Beratungsprojektes mit den dazugehörigen Prozessschritten wird unterschätzt und notwendige Steuerungsinstrumente und -mechanismen werden nicht eingesetzt. Eine zentrale (Gesamt-)Steuerung/ Übersicht der Beratungsprojekte im Unternehmen ist nicht immer installiert.
     
  • Die Beratungsunternehmen haben häufig direkte Kontakte ins Management, was die Auswahl des unterstützenden Beratungshauses nach objektiven Kriterien verhindert. Kritiker unterstellen sogar einen Alibi- bzw. Snob-Effekt als Hauptursache für die Beauftragung renommierter Unternehmensberatungen.

Lösungsansätze

  • Intero Consulting bietet seinen Kunden ein strukturiertes Konzept, um sowohl die Höhe der Beratungskosten (monetär) als auch die Projektergebnisse (qualitativ) schnell und nachhaltig zu steuern.
     
  • Die Einführung eines zustimmungspflichtigen, standardisierten Auswahlprozesses unter Einsatz eines Anbieter-Portfolio-Managements ist zentraler Bestandteil einer langfristigen Steuerung von Beratungsleistungen.
     
  • Gerade bei größeren Einheiten kann die Definition von Priorisierungsregeln entsprechend der Unternehmensstrategie Anhaltspunkte für eine Diskussion von Gesamtmengen liefern.
     
  • Die Verhandlung von Rahmenverträgen mit definierter Skill-Matrix unter Berücksichtigung marktüblicher Konditionen sorgt für Vergleichbarkeit von Kosten und Ergebnissen.
     
  • Eine nachhaltige Ergebnisüberwachung im Rahmen einer Gesamtkoordination der wichtigsten Beratungsprojekte bietet Möglichkeiten zur Gesamtsteuerung an.

Ergebnisse

  • Festgelegte, objektive Regeln und Verfahren helfen bei der Vergabe von Beratungsdienstleistungen.
  • Die Vergabe von Beratungsprojekten erfolgt nach einer festgelegten Priorität an den jeweils geeignetsten Dienstleister.
  • Standardisierte Bewertungsregeln für die Leistung des Beraters und den Erfolg des Beratungsprojektes ermöglichen es, die Qualitätsentwicklung im Zeitverlauf zu analysieren und potentielle Projektsponsoren bei der Auswahl des Beratungsunternehmens zu unterstützen.

Rechtsberatung

Die juristische Abteilung bietet das Sicherheitsnetz eines jeden Unternehmens. Manchmal aber ist das Netz unnötig teuer. Die richtige Balance zwischen Risiko und Kosten zu finden, ist Aufgabe des Legal Managements.

Seit Jahren nehmen die Kosten für Rechtsberatung zu. Steigende Compliance-Anforderungen, eine weitgehende Professionalisierung in den Unternehmensbeziehungen, die Fortschreibung des Sicherheitsgedankens – einer Optimierung der Ausgaben für Rechtsanwaltskanzleien und juristische Beratung stehen oft vielfältigste Probleme entgegen. Zum einem ist hier sehr schwer zwischen wirklich wichtigen, meist sogar rechtlich verpflichtenden Ausgaben und Beratungsleistungen, zu unterscheiden, welche die tägliche Regel- und Projektarbeit begleiten. Zum anderen sind die Ausgaben häufig sehr fragmentiert und auf viele Anbieter verteilt. Vor allem große Unternehmen haben keine Transparenz bezüglich ihrer Rechtsausgaben. Kleineren Unternehmen fehlen interne Spezialisten, welche die Leistungen der Juristen beurteilen bzw. sie während eines Projektes steuern können. Hinzu kommt, dass die üblichen Ansätze zur Kostensenkung wenig Erfolg zeigen.

Problemstellung

  • Eine Budgetsperre für Legal Services ist weitestgehend wirkungslos, weil Rechtsstreitigkeiten nicht verhindert werden können und das finanzielle Risiko einer verlorenen Auseinandersetzung im Vergleich oft extrem hoch erscheint.
     
  • Eine Verhandlung von Raten mit großen Kanzleien ist meist nur wenig erfolgreich, da entsprechende Alternativen fehlen und insbesondere die benötigte Arbeitszeit für einen juristischen Sachverhalt nicht einzuschätzen ist – die Gesamtkosten also nicht unbedingt sinken.

Lösungsansätze

Intero Consulting hat einen Ansatz entwickelt, bei dem – i.d.R. mit einem Kooperationspartner – ein dreistufiger Ansatz verfolgt wird:

  • Schaffung eines Überblicks über die Anforderungen und Ausgaben mit Hilfe von Fragebögen und Interviews.
     
  • Der Aufbau einer internen Genehmigungsprozess-Kette: Dazu müssen neben einer Risikoevaluierung einzelner Rechtsgebiete die jeweiligen Risiken klassifiziert und entsprechend Genehmigungsrichtlinien erarbeitet werden.
     
  • Vergleich der Anforderungen und genutzten Anbieter mit dem am Markt vorhandenen Portfolio. Insbesondere kleinere Boutiquen bieten in der Regel ein hohes Spezialwissen, welches aufgrund geringerer Overhead-Kosten günstiger genutzt werden kann als bei großen Kanzleien. Ein juristisches Evaluierungssystem hilft darüber hinaus, die Auswahl von Juristen weiter zu verfeinern.

Ergebnisse

  • Eine deutlich gesteigerte Transparenz über die Ausgaben für Legal Services ermöglicht die Identifikation für Ansätze zur Kostenoptimierung.
  • Beauftragungs- und Freigabeprozesse objektivieren die Auswahl der jeweiligen Kanzlei und zeigen bei konsequenter Umsetzung bereits schnell erste Einsparungseffekte.
  • Ein Lieferantenportfolio mit bevorzugten Kanzleien für bestimmte Beratungsgebiete unterstützt die Auswahl des jeweils passendsten Partners.

IT-Dienstleistungen

Die extrem steigende Komplexität im IT Bereich führt dazu, dass Know-How konsequent extern eingekauft wird, anstatt es über eigene Ressourcen abzudecken. Dies lässt die Kosten für IT Service dramatisch steigen und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Problemstellung

  • Es gibt eine schier unüberschaubare Vielfalt von unterschiedlichen Profilen und Skills.
     
  • Die Bedarfsstrukturen im Unternehmen sind häufig komplex und für den Einkauf schwer zu erfassen. 
     
  • Die Anbieter behaupten Skills und Kapazitäten zur Verfügung zu haben, was sich im Verlauf eines Projektes oft als nicht zutreffend herausstellt.

Lösungsansätze

  • Schaffung von Ausgabentransparenz durch Extrahieren von Systemdaten und Gliederung nach Warengruppen, Lieferanten, Bedarfsträgern und Themengebieten.
  • Bedarfsanalyse und Prognose mit den Bedarfsträgern mit anschließendem internen Abgleich und der Anpassung der internen Ressourcen.
     
  • Erstellung profilbasierter Rate-Cards gemeinsam mit erfahrenen IT-Experten.
     
  • Abschluss von Rahmenverträgen inkl. detaillierter Konditionenvereinbarung. Intero Consulting verfügt über eine große Anzahl an Benchmarks, um marktgerechte Konditionen sicherzustellen.
     
  • Das Implementieren eines toolbasierten Anbieter- und Bestellcontrollings unterstützt die Maßnahmen.

Ergebnisse

  • Eine erhöhte Transparenz über die Ausgaben für IT-Dienstleistungen ermöglicht die Identifikation von Ansätzen zur Kostenoptimierung.
  • Verhandelte Rahmenverträge mit definierten Profilen erhöhen die Chance das gewünschte Profil zum festgelegten Preis zu bekommen.
  • Ein Lieferantenportfolio mit bevorzugten Dienstleistern für bestimmte Themengebiete beschleunigt und vereinfacht die Auswahl.
  • Standardisierte Bewertungsregeln für die Leistung des Dienstleisters und den Erfolg des Projektes ermöglichen es, die Qualitätsentwicklung im Zeitverlauf zu analysieren und potentielle Projektsponsoren bei der Auswahl der zukünftigen Lieferanten zu unterstützen.

Unsere weiteren Kompetenzen

Einkauf

Optimale Ergebnisse erzielen, aus jeder Verhandlungsposition

Kostensteuerung

Kosten verstehen und optimieren

Transformation

Erfolgreich kommunizieren und Veränderungen steuern

IT-Steuerung

IT-Betrieb sicherstellen und innovative Technologien nutzen