„Was wir nicht messen können, können wir nicht steuern!“. Gemäß diesem bekannten Management-Motto wurden schon zahlreiche Kennzahlensysteme eingerichtet, deren Bestehen allerdings oftmals nicht das gewünschten Ergebnis lieferte. Warum geht so oft etwas schief? Und wie kann man es ändern.

Seit den Diskussionen um eine „Balanced Score Card“ oder den „Economic Value Added“ wird das Thema zwar nicht mehr so heftig in der Öffentlichkeit diskutiert, aber die Erstellung oder Überprüfung von Kennzahlensystemen, um den Erfolg der eigenen Organisation zu messen, ist nach wie vor eine Kernaufgabe jeder Neuausrichtung. Aus seinen zahlreichen Projekten hat Intero Consulting einige der häufigsten Fehler herausgefiltert und entsprechende Regeln für das Design erstellt.

  • Kennzahlensysteme sollen einen schnellen und fokussierten Gesamtüberblick sowie eine erste Indikation für mögliche Ursachen von Ineffizienzen und Probleme liefern. Dies ist nur durch Erfassung der vollständigen Wirkungskette und Kenntnis aller Einflussfaktoren auf Ergebnisse möglich.
  • Häufig werden Kennzahlen direkt mit Zielgrößen unterlegt, deren Festlegung allerdings ohne eine klare Voranalyse oder Gesamtsicht aller Faktoren geschieht. Dies führt automatisch zu Fehlsteuerungen, da Ziele entweder unrealistisch sind und damit als nicht praktikabel behandelt werden, oder aber das Unternehmen bzw. der Unternehmensbereich langfristig falsche Initiativen fördert und dabei Ressourcen verschwendet.
  • Zuletzt stehen Aufwand der Erhebung und Aussagekraft von Daten oftmals in keinem Verhältnis. Dies resultiert zumeist aus einer abstrakten Definition der Anforderungen und fehlende Überprüfung der Ergebnisrelevanz.
  • Intero Consulting entwirft zunächst eine Ursachen-Wirkungsmatrix, welche alle Leistungsbereiche des zu prüfenden Leistungsangebots abdeckt. Auf dieser Grundlage werden dann Kennzahlen erstellt und ausgewählt.
  • Zudem bestimmt Intero Consulting Zielkorridore anhand von Vergleichswerten und verschiedenen Szenario-Kalkulationen. Auf dieser Basis können dann von Management entsprechende Leitwerte als Zielsetzung abgeleitet werden.
  • Durch die Anwendung einer Bewertungsmatrix kann zwischen Erhebungsaufwand und Aussagekraft der für das jeweilige Unternehmen sinnvolle Wert ermittelt werden. Ebenso kann überlegt werden, inwieweit der Aufbau neuer Datenerhebungs-Strukturen bzw. -prozesse erforderlich ist.
  • Eine wesentliche Erhöhung der Transparenz, die schnelles und frühzeitiges Steuern bei Prozessen und Leistungsangeboten ermöglicht.
  • Eine nachhaltige Steuerung von Projekten und Aktivitäten, welche im Unternehmen Klarheit über die Erfolgskriterien schafft und damit den Mitarbeitern Bewertungsmaßstäbe für ihre Aktivitäten liefert.
  • Die Implementierung einer optimierten Datenbeschaffung und Kennzahlenberechnung, welche die Nachhaltigkeit der Leistungsprüfung und -steuerung sicherstellt.