Intero Consulting

Hardware Sourcing


Bei Hardware-Architektur jenseits der Clients fühlen sich viele Einkäufer wie beim Mikado – ein falscher Zug, und das gesamte Konstrukt bricht ein. Nur mit Geduld und viel Know-how läßt sich Element nach Element aufdecken.

Wenn in den vergangenen Jahren im IT-Bereich der Kostensteigerung entgegen gewirkt werden konnte, so war dies im wesentlichen bei der Hardware. Die Ausschöpfung von Skalenvorteilen hat dem Markt in einigen Bereichen Preissenkungen von mehr als 20% pro Jahr beschert – Preisgleitklauseln sowie die Bündelung mehrerer Hardware-Komponenten bei einem einzigen Anbieter (z.B. Storage, Midrange und Mainframe) wurden von vielen Unternehmen bereits erfolgreich eingesetzt.

Dennoch sind die Potentiale noch lange nicht ausgeschöpft bzw. tauchen neue Gefahren auf:

  • Sogenannte „Nebenkomponenten“ werden oftmals organisatorisch getrennt behandelt und fließen daher in Analyse- und Verhandlungsergebnisse nur ungenügend ein (z.B. Toner und Papier bei Druckern)

  • Midrange-Server- und Storage-Solutions- Server und Storage Solutions Anbieter sind, insbesondere nach dem Wegfall einiger Konkurrenten,  in ihren Bereichen weitgehend konkurrenzlos – zumal Hardware im Nicht-Arbeitsplatzbereich oftmals noch immer eine Angelegenheit der Techniker ist und die Rolle des Einkäufers sich aufgrund fehlender technischer Kenntnisse auf die des Beschaffers und Prozeß-Managers beschränkt – von der Ausnutzung der Kostensenkungspotentiale aufgrund von Neu-Spezifika­tionen ganz zu schweigen

  • Vielfach wird die IT nach wie vor von Anforderungen aus anderen Unternehmensbereichen „überrumpelt“. Ad hoc-Anforderungen und -Anschaffungen verhindern mögliche Volumenbündelungen aufgrund fehlender Planungsmöglichkeiten

Auf Basis der Erfahrungen vergangener Projekte hat Intero Consulting daher eine Reihe von Ansätzen zur Kostensenkung bei Hardware entwickelt:

  • Überarbeitung der Standard-Konfigurationen, um Kostensenkungen zu erzielen. Hierbei hilft z.T. die enge Kooperation von Intero Consulting mit IT-Unternehmen

  • Überprüfungen der Bestellungen von „Nebenkomponenten“, die mittlerweile eine wichtige Gewinnquelle der Anbieter sind, umfassen Reparatur-/Zusatzteile, deren Preis meist das Vielfache der mit dem Originalgerät gekauften beträgt, sowie Kostenreduzierung durch ein verbessertes Nachfrage-Management (z.B. durch Verringerung der Drucker-Anzahl im Zuge der Print-Output-Optimierung)

  • Erhöhung der Planbarkeit und systematischen Umsetzung von Rahmenverträgen durch klare interne Budgetierungs- und Melde-Vorgaben. Dies setzt insbesondere die Bereitschaft auf Vorstandsebene voraus, Prozesse einzuführen und deren Einhaltung zu forcieren

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