Die juristische Abteilung bietet das Sicherheitsnetz eines jeden Unternehmens. Manchmal aber ist das Netz unnötig teuer. Die richtige Balance zwischen Risiko und Kosten zu finden, ist Aufgabe des Legal Managements.

Seit Jahren nehmen die Kosten für Rechtsberatung zu. Steigende Compliance-Anforderungen, eine weitgehende Professionalisierung in den Unternehmensbeziehungen, die Fortschreibung des Sicherheitsgedankens – einer Optimierung der Ausgaben für Rechtsanwaltskanzleien und juristische Beratung stehen oft vielfältigste Probleme entgegen. Zum einem ist hier sehr schwer zwischen wirklich wichtigem, meist sogar rechtlich verpflichtenden Ausgaben und Beratungsleistungen, zu unterscheiden, welche die tägliche Regel- und Projektarbeit begleiten. Zum anderen sind die Ausgaben häufig sehr fragmentiert und auf viele Anbieter verteilt. Vor allem große Unternehmen haben keine Transparenz bezüglich ihrer Rechtsausgaben. Kleineren Unternehmen fehlen interne Spezialisten, welche die Leistungen der Juristen beurteilen bzw. sie während eines Projektes steuern können. Hinzu kommt, dass die üblichen Ansätze zur Kostensenkung wenig Erfolg zeigen.

Probleme

  • Eine Budgetsperre für Legal Services ist weitestgehend wirkungslos, weil Rechtsstreitigkeiten nicht verhindert werden können und das finanzielle Risiko einer verlorenen Auseinandersetzung im Vergleich oft extrem hoch erscheint.
     
  • Eine Verhandlung von Raten mit großen Kanzleien ist meist nur wenig erfolgreich, da entsprechende Alternativen fehlen und insbesondere die benötigte Arbeitszeit für einen juristischen Sachverhalt nicht einzuschätzen ist – die Gesamtkosten also nicht unbedingt sinken.

Intero Consulting hat einen Ansatz entwickelt, bei dem – i.d.R. mit einem Kooperationspartner – ein dreistufiger Ansatz verfolgt wird:

  • Schaffung eines Überblicks über die Anforderungen und Ausgaben mit Hilfe von Fragebögen und Interviews.
     
  • Der Aufbau einer internen Genehmigungsprozess-Kette: Dazu müssen neben einer Risikoevaluierung einzelner Rechtsgebiete die jeweiligen Risiken klassifiziert und entsprechend Genehmigungsrichtlinien erarbeitet werden.
     
  • Vergleich der Anforderungen und genutzten Anbieter mit dem am Markt vorhandenen Portfolio. Insbesondere kleinere Boutiquen bieten in der Regel ein hohes Spezialwissen, welches aufgrund geringerer Overhead-Kosten günstiger genutzt werden kann als bei großen Kanzleien. Ein juristisches Evaluierungssystem hilft darüber hinaus, die Auswahl von Juristen weiter zu verfeinern.
  • Eine deutlich gesteigerte Transparenz über die Ausgaben für Legal Services ermöglicht die Identifikation für Ansätze zur Kostenoptimierung.
  • Beauftragungs- und Freigabeprozesse objektivieren die Auswahl der jeweiligen Kanzlei und zeigen bei konsequenter Umsetzung bereits schnell erste Einsparungseffekte.
  • Ein Lieferantenportfolio mit bevorzugten Kanzleien für bestimmte Beratungsgebiete unterstützt die Auswahl des jeweils passendsten Partners.