Aufbau neuer Abteilungen
Beim Aufbau neuer Abteilungen „menschelt“ es oft besonders. Hier heißt es, nicht nur „Macher-Typen“ als „Treiber“ zu identifizieren, sondern diesen gleichzeitig zu helfen, „politisch“ sinnvoll zu agieren.
Gründe bzw. Auslöser für den Aufbau neuer Abteilungen bzw. Bereiche gibt es zahlreiche: Die Zusammenlegung von bisher verstreuten Einzelgruppen oder Kompetenzen in Konzernen, die Einführung neuer Controlling-Ansätze etc.
Beim Aufbau von Abteilungen, bei denen ein Großteil des Teams aus anderen Abteilungen zusammengesucht wird, tritt oft eine Reihe „menschlicher“ Probleme auf:
Manche Top-Mitarbeiter wurden nicht wirklich als „Top“ empfunden, sondern „weggelobt“ Die Führunggruppe hat diese Chance aufgrund geschickten, politischen Agierens erhalten, nicht aber aufgrund von überdurchschnittlicher Fachkompetenz oder „Macher-Mentalität“ Die Chemie stimmt einfach nicht – Persönlichkeitstypen werden bei der Auswahl nicht berücksichtigt oder Mitarbeiter haben jahrelang Feindbilder gegen neue Kollegen entwickelt.
Intero Consulting übernimmt – je nach Situation – ein Bündel von Aufgaben (s. entsprechende Themen) – vom Interim-Management oder einem Projekt-Management-Office über Organisations- und Prozeßdefinition bis zu IT-Auswahl, Recruiting und Mitarbeitertrainings…
Es gibt kein Projekt, was ähnlich individuell anzugehen ist, wie der Aufbau neuer Abteilungen. Dennoch lassen sich auf Basis von „Key-Learnings“ aus bisherigen Projekten einige Erfolgsfaktoren im oft unterschätzten zwischenmenschlichen Bereich ableiten:
Das Team muß nicht nur aus „Machern“ und „Strategen/Politikern“ zusammengesetzt sein, sondern es muß auch die Bedeutung der jeweiligen „Rollen“ kommuniziert werden, um „Wertschätzungskonflikte“ zu minimieren. Es ist das richtige Maß zu finden zwischen „Stelle schnell besetzen“ und „Stelle optimal besetzen“. Kosten für Interim-Manager und externe Berater sind bei solchen Entscheidungen ggf. zu berücksichtigen. Team-bildende Maßnahmen sind frühzeitig und wiederholt durchzuführen, um eine eigene Teil-Kultur zu etablieren. Gleichzeitig sind Regeln für eine effektive Zusammenarbeit (kurze, strukturierte, pünktlich beginnende Meetings etc.) zu definieren und deren Einhaltung streng einzuhalten, bis diese zur Gewohnheit geworden sind. Externe Berater müssen darauf gedrillt sein, sich möglichst schnell ersetzbar zu machen. Die Weitergabe von Fachwissen, Prozeßwissen „on-the-job“ bzw. „off-the-job“ muß klar im Projektauftrag verankern sein.
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